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{Food} Was steckt hinter Makrobiotischer Küche?

1. November 2017

Gehört habe ich schon öfter von dem Begriff „Makrobiotische Küche“. Nicht zuletzt, weil ich Madhavis Blog und Instagram Account seit Längerem folge. Eine Vorstellung davon hatte ich bis heute jedoch nur nicht wirklich. Ich dachte, es handle sich dabei eher um ungewürzte Speisen, die hauptsächlich gedünstet werden. Also so richtig sexy fand ich den Gedanken nicht.

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Was ist die makrobiotische Küche

Nun, wo ich mir die ersten 80 Seiten von Madavis Buch „Makrobiotik – In Fülle Leben“ durchgelesen habe, weiß ich, dass meine Vorstellung völliger Nonsens war. Im Grunde geht es bei der makrobiotischen Küche darum, sich nach dem Yin und Yang Prinzip zu ernähren. Es gibt Lebensmittel, die entsprechen eher dem Yin, wie zum Beispiel regionales Obst oder dem Yang, wie zum Beispiel Getreide. Eine makrobiotische Mahlzeit besteht in der Regel aus folgenden Komponenten: 50-60 % Getreide (z.B. Vollkornreis, Hirse und Dinkel), 25-30 % Gemüse (z.B. Kürbis, Brokkoli und Wurzelgemüse), 10 % Eiweiß (z.B. Linsen und Bohnen, sowie Tofu und Tempeh), 3-5 % Meeresgemüse (z.B. Algen), Saaten und Kerne (z.B. Kürbiskerne), Gewürze (z.B. Tamari oder Miso) und Pickles (fermentiertes Gemüse). Ich finde das klingt erst einmal etwas kompliziert und sehr theoretisch, aber das ist sicher nur Übungssache, wie bei jeder anderen Ernährungsweise auch.

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Bei der fettarmen und ballaststoffreichen Art der Ernährung liegt der Schwerpunkt, auf vollwertigem Getreide und regionalem Gemüse. Man verzichtet auf tierische Produkte wie Fleisch, Milch, Eier und Fett. Manche Makrobiotler essen ab und an Fisch. Auch künstliche Süßungsmittel und chemische Zusätze stehen nicht auf dem Speiseplan.

Lust aufs Kochen

Madhavi beschreibt mit einer hingebungsvollen Art und Weise und ihrer Liebe zum Kochen, was diese besondere Küche ausmacht, sodass man direkt Lust bekommt, loszukochen. Und das macht für mich ein tolles Kochbuch aus. Man soll Lust aufs Kochen bekommen. Und die habe ich definitiv. Und nicht nur das, sondern auch darauf, meinem Körper damit etwas Gutes zu tun.

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Ganz besonders toll finde ich, dass die Autorin versucht, dem Leser mit kleinen, einfachen Schritten, die doch etwas komplexe Küche näher zu bringen. Ohne erhobenen Zeigefinger, was man darf und was nicht. Alles besteht nur aus kleinen Leitfäden und vielen Inspirationen.

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Ich möchte die makrobiotische Küche unbedingt besser kennenlernen und habe mir schon viele Rezepte abfotografiert, damit ich beim Einkaufen direkt auf die Zutatenliste schauen kann.

Was ich unbedingt auch noch erwähnen möchte, sind die wahnsinnig tollen Bilder im Buch, die von Maria Schiffer gemacht wurden. Sie sind ruhig, bunt und urban zugleich. Auch ein Grund, warum ich mich in dieses Buch verliebt habe. Schon lange bewundere ich die Bilder auf Madhavis Blog, wo viele ebenfalls von Maria sind.

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Für 16,95 € bekommt ihr hier wirklich ein ganz wunderbares Werk über die Makrobiotische Ernährung mit vielen tollen Rezepten. Mir hat es heute den Tag auf dem Sofa sehr versüßt (natürlich ohne künstlichen Zucker) und inspiriert. Ein Blick ins Buch und diese Lebensweise lohnt sich auf jeden Fall!

Namasté

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2 Comments

  • Reply Ela 6. November 2017 at 08:20

    Nach deinem Post über das Buch war ich schon ganz gespannt auf deinen Beitrag. Du fasst die Themen immer so gut zusammen, dass ich mir das recherchieren schon etwas verkneifen musste. Deine Texte stecken mich immer so an, direkt mitzumachen! Wie beim magic cleaning damals.
    Eine Frage habe ich jedoch: kommt es mir nur so vor oder ist es eine eher obst-arme Ernährung?
    Mich würde ein Update interessieren, wie du mit dieser Ernährung zurecht kommst. Es klingt in der Tat sehr rechen- und notierlastig.
    Liebe Grüße
    Ela

    • Reply Jojo 6. November 2017 at 08:32

      Huhu. Ja, so richtig viel Obst hab ich bisher nicht entdeckt. Da Südfrüchte ja wegfallen, bleibt irgendwie auch gar nicht mehr so viel davon übrig. Bei mir wird es auch nicht auf eine komplette Umstellung hinauslaufen. Eher wollte ich einzelne Rezepte mal nachkochen und schauen, wie man damit zurecht kommt. Denn einige davon klingen wirklich sehr sehr lecker. Bei mir wird es aber wahrscheinlich bei einem vegetarisch/veganem Mix der Ernährung bleiben. Aber, ich würd auch niemals nie sagen 🙂

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