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{Schwangerschaft} Dinge, die einem Niemand sagt!

2. November 2017

Es gibt hunderte von Muttiblogs. Überall junge Mütter, die ihre Horrorgeschichten über die Schwangerschaft und Geburt verbreiten, sodass einem manchmal Angst und Bange werden kann. Genauso ist es natürlich auch im Bekanntenkreis. Keiner will schlaue Ratschläge geben, aaaaaber tut es dann doch.

Nachdem ich nun jetzt die Hälfte der Schwangerschaft hinter mir hab, möchte ich mal über ein paar andere Dinge sprechen. Und zwar über die vielen Kleinigkeiten, die vor lauter Wochenbett und Babyblues keiner erwähnt und wahrscheinlich auch, im Vergleich zum Geburts-Horrorszenario, nicht erwähnenswert findet.

Los geht es also mit den kleinen „Nebenwirkungen“ einer Schwangerschaft:

Sabbern

Ja, klingt komisch, aber direkt zu Beginn der Schwangerschaft hatte ich vermehrten Speichelfluss. Den ganzen lieben langen Tag. Es war förmlich, als würde mir das Wasser im Munde zusammenlaufen. Und nein, mir lief der Sabber nicht aus dem Mund. Das konnte ich gerade noch vermeiden. Aber manchmal war es knapp 😉

Das hatte ich bisher von Niemandem gehört, aber in meiner schlauen Schwangerschaftsapp wurde es mal erwähnt, sodass ich mir auch keine Sorgen machen musste.

Haarwuchs

Alle reden davon, dass man nie wieder so volles und kräftiges Haar haben wird, wie in der Schwangerschaft. Jupp, stimmt auch alles. Das aber nicht nur die Haare auf dem Kopf vermehrt wachsen, sagt einem keiner. Ohne jetzt ins Detail zu gehen, der ganze Körper ist davon betroffen. Eigentlich ja auch logisch, wenn man den Grund dafür weiß, nämlich die Tatsache, dass es an der wesentlich besseren Durchblutung der Haut liegt. Und die haben wir nun mal nicht nur auf dem Kopf.

Geruchsempfindlichkeit

Ok, davon hat man gehört. Aber das man quasi als Spürhund fürs SEK arbeiten könnte und Parfum, Zigaretten und Schweiß auf 80 m Entfernung riecht, wusste ich nicht. Gerade in den ersten 3 Monaten war dies bei mir so schlimm, dass ich frühzeitig aus dem Bus aussteigen musste, weil andere Mitfahrer leider viel zu stark nach Sachen gerochen haben, die ich nicht ertragen konnte.

Eine Situation, in der mir relativ klar war, dass ich schwanger bin, war die, als ich das schlechte Deo unseres Untermieters in unserem Wohnungsflur roch. Fürchterlich!!! Ich sag ja, FBI.

Brüste

Gut, die Brüste werden größer. Aber jetzt schon? Von Milcheinschuss kann nun noch keine Rede sein. Trotzdem kneifen die meisten meiner BHs bereits jetzt. Scheinbar liegt es an den Wassereinlagerungen im Körper. Apropos Brüste: Das sie empfindlich werden, hört man ja auch immer wieder, (das war übrigens auch eines der Anzeichen, an denen ich sehr früh gemerkt habe, dass ich schwanger bin) aber dass auch die Brustwarzen und die sogenannten Brustwarzenteller direkt größer werden, war mir völlig fremd. Ebenso sehen meine Brüste momentan wie eine Landkarte aus. Durch die gesteigerte Durchblutung, treten auch die Adern an den Brüsten deutlicher auf.

Cellulite

Ebenso ein Ergebnis vermehrter Wassereinlagerungen ist das Auftreten von Cellulite. Eigentlich habe ich sie nur sehr leicht, aber seit dem 4. Monat habe ich einen Hagelschaden par Excellence. So schnell wie das gekommen ist, geht es hoffentlich auch wieder. Ich wäre nicht traurig.

Bauchgefühl

Maulwurfalarm

Vor einigen Tagen stellte ich fest, dass meine Augen irgendwie schlechter funktionieren, wie sie das sonst tun. Ich dachte nur, ich habe sie etwas überanstrengt. Bis ich in meinem tollen Buch „Bauchgefühl“ von Luise Kaller las, dass dies wohl überhaupt nicht unüblich sei. Bei vielen schwangeren Frauen verschlechtert sich die Sehkraft bzw. verändert sich. Die soll sich nach der Geburt aber wieder auf den Normalzustand einpendeln.

Toll, oder? Ich gebe zu, der Körper verändert sich massiv und ich kann verstehen, dass nicht jede Schwangere sich nackt vorm Spiegel bewundert und über all die Veränderungen freut. Natürlich geht es jeder Frau anders. Manche fühlen sich pudelwohl und lieben jede Veränderung an ihrem Körper. Dazu gehöre ich nicht. Aber meinen Bauch finde ich toll, denn der ist das erste Mal in meinem Leben nicht weich, sondern ganz fest. Hihi, es ist also nicht alles schlecht.

Alles wird gut

Abgesehen von den Veränderungen, die ich zwar nicht alle toll finde, wächst in meinem Körper ein kleines Lebewesen. Das ist Grund genug, über all die kleinen Veränderungen hinwegzuschauen und sich darauf zu freuen. Und das tun wir natürlich sehr.

Außerdem will noch gesagt sein, dass nicht alle „Nebenwirkungen“ auch jede Schwangere bekommen muss. Ein paar habe ich, ein paar wurden mir von Freundinnen berichtet. Das ist natürlich von Frau zu Frau völlig unterschiedlich und jede Frau empfindet das auch anders. Also kein Grund zur Panik, am Ende wird alles gut! <3

 

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6 Comments

  • Reply Jasmina 17. November 2017 at 17:43

    Das mit den Haaren hab ich schon öfter gehört. Gerade wenn man sich Haare weggelasert hat, kann es wohl sein das sie in der Schwangerschaft wieder kommen.

    Danke für deinen Bericht, interessant zu lesen.

    • Reply Jojo 17. November 2017 at 18:08

      Ach verrückt. Das muss man ja auch erst einmal wissen😬

      • Reply Jasmina 17. November 2017 at 18:55

        Oh ja! Deswegen hab ich mich noch nicht für eine dauerhafte Haarentfernung entschieden. Will nicht umsonst so viel Geld ausgeben 😅

        • Reply Jojo 17. November 2017 at 19:02

          Das verstehe ich. Da sollte man viell. Warten bis die Familienplanung abgeschlossen ist.

  • Reply Dani 19. November 2017 at 11:28

    Hallo, ich bin in der 23. Woche jetzt und das mit den Brustwarzen kenne ich auch 🙈 aber gut. Außerdem habe ich jetzt schon eine Symphysenlockerung und am unteren Rücken teilweise heftige Schmerzen. Ab morgen beginnt mein Aqua-Fit-Kurs, ich hoffe es hilft ein bisschen! Liebe Grüße!

    • Reply Jojo 19. November 2017 at 12:01

      Witzig. Dann sind wir gleichweit. Und ich hab auch im unterem Rücken mittlerweile ab und an etwas Schmerzen. Ich will gar nicht wissen, was da alles noch dazu kommt. Ein bisschen an Gewicht kommt da ja noch dazu. Ahhhhh 😉

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