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Der Bonavi Kinderwagen – Mein erster Eindruck

23. Januar 2018

Heute möchte ich euch unsere Geschichte zur Kinderwagen-Auswahl erzählen. Also, nach vielen Stunden die wir in Babygeschäften und mit Beratungsgesprächen verbracht haben, haben wir uns für einen Bonavi Kinderwagen entschieden. Nicht aus 100 prozentiger Überzeugung, da uns wirklich an jedem Kinderwagen irgendetwas gestört hat.

Beim Bonavi haben uns zu guter Letzt die meisten Dinge zugesagt und die Tatsache, dass er einen halb so hohen Preis wie all die vergleichbaren Modelle hatte, hat uns dann zu dieser Entscheidung geführt. Außerdem haben wir zum „Black Friday“ noch ein Angebot in Anspruch genommen, an dem man Zubehör im Wert von 250 € dazu bekam. So haben wir jetzt auch Wickeltasche, Flaschenhalter, Getränkehalter, einen Fußsack und div. anderen Kleinkram dazu.

Letzte Woche ist er dann angekommen und wir haben ihn auch direkt aufgebaut, da man derartige Neuware ja noch so lang wie möglich auslüften lassen soll. Ein wenig riecht er auch tatsächlich nach Kunststoff, sodass das sicher sinnvoll ist.

Der erste Eindruck

Ich finde das Design wirklich wunderschön und es steht den teuren Modellen in nichts nach. Wir haben uns für die Farbe „Melange Grey“ entschieden und dies auch nicht bereut. Der Aufbau ging relativ einfach und die Bedienung ist nahezu selbsterklärend. Prima finde ich, dass er so klein und wendig ist und dass sich der Sportsitz und die Babywanne sehr einfach austauschen lassen.

Auch beim erstem hin- und herschieben merkt man schnell, wie wendig und flink er unterwegs ist.

Der Griff ist jeder Körpergröße anpassbar und sehr einfach zu verstellen. Zudem ist der Kunstlederbezug sehr schick.

Clever finde ich auch die Halterungen für die Wickeltasche, die mit Klettverschluss am Griff zu befestigen sind. So kann sie einfach dort eingehakt werden.

Nachteile

In der Babywanne sind am Kopf- und Fußteil jeweils zwei Metallstreben, die der Korb nach unten hin aufspannen. Diese werden in 2 Klammern geschoben, damit das Ganze auch hält. Leider spürt man diese Streben durch die Matratze durch und somit befindet sich am Kopf und an den Beinen eine kleine Erhebung von ca. 1,5 cm. An den Beinen finde ich es nicht schlimm, aber am Kopf gefällt mir das wirklich gar nicht, da die Wirbelsäule ja noch weich ist und ich keine Ahnung habe, ob sie sich dadurch verformen kann.

Zweiter Punkt ist der Korb, der sich unter der Wanne befindet. Dass er nicht sonderlich groß ist, wussten wir vorher schon. Damit kann ich leben. Aber das man mit dem Babywannenaufsatz kaum dran kommt, um etwas hineinzulegen, war mir bisher nicht aufgefallen. Das gefällt mir leider auch nicht richtig. Zwar kann man den vorderen Bügel etwas herunterklappen, das macht das Befüllen aber überhaupt nicht einfacher, da der Korb von oben mit Stoff geschützt ist und mit einer Kordel zusammengezogen wird. Ich denke, dass das Problem mit dem Sportaufsatz etwas geringer ist, aber erst einmal finde ich das recht unpraktisch.

Zum Service muss man sagen, dass man zu den üblichen Geschäftszeiten immer Jemand über den Chat auf der Bonavi Website erreicht. Meist wurde mir sofort geholfen. Als ich jedoch wegen der Erhöhung durch die Metallstrebe nachgefragt habe, wurde mir nur gesagt, dass die Matratze ja 2-3 cm dick sei und das kein Problem sein „dürfte“. Fand ich leider weniger zufriedenstellend.

Vorab-Fazit

Alles in Allem kann ich noch nicht genau sagen, ob ich eine Empfehlung aussprechen kann. Dafür muss der Praxistest noch durchgeführt werden. Der rein oberflächliche Eindruck ist absolut gut und der Preis von 699 € unschlagbar. Aber die Sache mit den Metallstreben finde ich tatsächlich nicht zufriedenstellend. Ich werde das demnächst mal meiner Hebamme zeigen und fragen, ob sie es für problematisch hält. Vielleicht bin ich in dieser Hinsicht auch zu pingelig. Und dann werde ich mein endgültiges Fazit ziehen.

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4 Comments

  • Reply Daniela 23. Januar 2018 at 17:33

    Hallo Jojo,

    wir haben uns für den ABC-Design Viper 4 entschieden. Bisher finde ich ihn gut, auch wenn er recht groß erscheint. Meine Frau wollte aber gerne Luftreifen haben, dadurch wirkt der ganze Wagen etwas wuchtig. Mal schauen. Der Korb unten ist auch recht klein, aber irgendwie fand ich das bei allen. Dass er wendig ist und man durch die dm-Regale kurven kann, fand ich wichtig. Ich bin gespannt, was du nach der Praxiserprobung berichten wirst!
    Ach so, wir holen jetzt noch ein Lammfell für die Tragewanne. Das ist Temperaturausgleichend und es wird noch mal weicher für das Baby – und: es sind Naturfasern, das finde ich recht sympathisch. Man kann ja dann ein Spucktuch drüber legen, damit die Fasern nicht so lange sind und es sauber bleibt.

    Liebe Grüße
    Daniela

    • Reply Jojo 23. Januar 2018 at 21:52

      Für uns war es leider super wichtig, dass er so klein wie möglich ist, weil keinen Platz im Hausflur haben. Ein Lammfell ist auch noch eine Idee um diese Unebenheiten auszugleichen, könnte dann aber irgendwann auch zu warm werden. Naja, wir schauen mal, was uns noch einfällt.

  • Reply Kathrin 19. April 2018 at 15:25

    Hallo Jojo
    Habt Ihr unterdessen einen Praxistest (oder mehrere) durchführen können?
    Freue mich auf eine Rückmeldung und eine oder keine Kaufempfehlung :)

    • Reply Jojo 19. April 2018 at 15:52

      Also, ich bin mal ganz ehrlich. Der Wagen fährt sich gut & sieht hübsch aus. Aaaaaber es gibt viele Punkte, die mir nicht gefallen: Die Federung ist kaum vorhanden, der Einkaufskorb unten lässt sich mit der Babywanne nur sehr schlecht befüllen und auch nur mit kleinen Dingen. Das ist aber alles so umständlich und müßig, dass man es kaum macht. Beim Zusammenklappen und wieder aufklappen hängt der Korb immer am Gestell, klappt sich hoch und dann lässt sich die Wann nicht aufsetzen. Bis wir entdeckt haben, woran das lag, hat es auch ne Weile gedauert. Wenn du dann gerade im Regen stehst, ist das sehr ungünstig. Die Metallstange unter der Matratze stört mich immer noch. Fazit: Ich würde ihn nicht noch einmal kaufen. :( Sehr schade.

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